Ankunft in Phnom Penh
So ihr Lieben, wider Erwarten klappt es mit den Sprachkenntnissen gut genug, um schon heute ins Internet zu kommen.
Um die dringendsten Fragen zu klaeren: wir sind gut angekommen. Probleme gab es wohl eher auf der Deutschen Seite, wenn etwa der Nachtzug einfach zwei Stunden Verspaetung hat, es aber niemandem mitgeteilt wird.
Der Flug verlief im Grunde recht Problemlos und auch sonst scheint die kambodschanische Buerokratie nicht so komplex zu sein wie die deutsche. So war der Sicherheitscheck wohl eher eine visuelle Musterung und auch die Passkontrolle verlief gaenzlich ohne Probleme.
Vielmehr sind hier wohl viele Dinge viel einfach zu handhaben, weshalb wir uns schon jetzt nachwenigen Stunden gut eingefunden haben.
Die Wohnung, die wir erst einmal fuer die naechsten Tage gemietet haben, ist leider sehr klein und aeusserst aermlich. Dem vielleicht 3 mal 4 Meter grossen Zimmer, in welchem die beiden Betten schon fast saemtlichen Platz belegen und so kein Platz fuer Regale oder Aehnliches bleibt, schliesst sich das "Bad" an, welches vielleicht einen Quadratmeter gross ist, Toilette, Dusche und Waschbecken auf einmal beinhaltet.
Aber gut, fuer den Anfang genuegt es uns sicher, und morgen sehen wir wohl ohne Jetlag nach einer passenderen Wohnung.
Neue Freunde haben wir auch schon gefunden. Es stimmt, was man sagt, die Khmer sind sehr freundlich und hilfsbereit. So sassen wir nun mit unserem deutschen Kontaktmann und Vorgesetzten, Pascal, einem zwar sonderbaren, aber freundlichen Deutschen in einem "Cafe" und plauderten, da stellten wir schon die ersten Kontakte zu den Einheimischen her, was in ein stundenlanges Khmerlernen ausartete. Es ist unglaublich, wie viel man schon versteht, obgleich man niemals dort war. Das mag auch an der Geduld der Khmer liegen, die bereitwillig jedes Wort wieder und wieder sprechen, bis man es versteht. Ben wird nun sicherlich auch beginnen, die Sprache zu lernen, auch wenn man mit Englisch hier in der Hauptstadt wohl so einiger Massen auskommt. Jedenfalls ist es erstaunlich, wie weit man mit ein paar Wochen Khmerlernen schon kommt.
Nun gut, so weit zu den aktuellen Informationen. Bilder werde ich hier im Uebrigen wohl nicht anfuegen koennen, selbst wenn ich es wollte. Die Netzverbindung ist so langsam, dass ich schon bezweifle, diesen Text absenden zu koennen.
Also gut, dann werden wir jetzt wohl einen kleinen Spatziergang durch dieses reichlich verwunderliche aber auch wunderschoene Land machen und uns orientieren.
Ich hoffe, schon bald mehr zu schreiben.
Alles Gute,
Tobi
2 Kommentare:
Hehe - willkommen am anderen Ende der Scholle. Die Familie zieht um :-) Das mit dem Netz kenne ich - das Seebeben vor der Küste Taiwans hat vor zwei Wochen die Leitunge beschädigt, und jetzt ist halb Asien ohne Netzverbindung, bzw. es ist so ätzend lahm und man denkt sehr gerne an die alten 28k-Modem Zeiten zurück und wie rasant das damals schon gelaufen ist. Mal sehen, wie lange sie dafür brauchen. Mach trotzdem viele Fotos, auch wenn Du sie erst später posten kannst. Ich schick Dir vorsichtshalber mal meine Handynummer per Mail - vielleicht besorgst Du Dir für die Zeit ja eine Karte eines einheimischen Netzes, immer über Deutschland zuSMSen ist auf Dauer jedenfalls zu teuer.
Hallo lieber Tobi!
Ich treulose Tomate, sooo lange nichts von mir hören lassen. Tja, bin wohl ziemlich im Unialltag verspumpft. Ich werd gleich mit Freue Deine Berichte lesen und die Photos anschauen. Bin gespannt, was Du schon alles gemacht und gesehen hast^^.
Kannst Du eigentlich auch Deine E-Mails abrufen?
Also, ich hoffe, es geht Dir gut!
Ganz liebe Grüße aus dem wahrlich frühlingshaften Berlin!
A bientôt!
Ellen
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