Die letzte Woche verbrachten wir im Nordosten des Landes. Lumphat liegt etwa in dem Bereich, falls ihr euch die Karte hier rechts anseht.
Und wahrscheinlich war auch das eine der beeindruckendsten Zeiten in diesem Land hier.
Wir haben noch einmal das Leben ausserhalb der "Grossstaedte" kennen gelernt, sind wie die Einheimischen gereist, haben mit ihnen gelebt.
Ich habe sehr genossen, mal auf einer Cashewnussplantage zu arbeiten, auch wenn ich danach total fertig war.
Wir sind auf Elefantengeritten (nein, keine Zootiere, sondern die Arbeitselefanten dort), haben Kambodschas groessten Wasserfall angesehen, im Vulkansee gebadet...
Alles in Allem also wirklich sehr spannende Tage. Fotos werde ich noch hoffendlich nachreichen.
Ein wenig deprimierend war das Problem mit den Minen. Ich hatte nicht angenommen, dass es so viele sein wuerden. Ueberall sieht man Warnschilder und - was noch erschreckender ist - dahinter sind Haeuser gebaut, spielen Kinder...
Ich unterhielt mich mit den Minenraeumern, welche mir erzaehlten, es seien bisher 60.000 Menschen in Kambodscha durch Minen verunglueckt. Oh Mann, das ist hart.
Aber trotz allem war das ein wahnsinnig interessanter Ausflug, denn in Pauschalreisen haette wahrscheinlich niemand uns diese Eindruecke vermitteln koennen, geschweige denn, dass man mit den Betroffenen selber darueber reden kann.